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Zum Jahresbeginn ist noch alles frisch - das Jahr ein unbeschriebenes Blatt. Zeit für...

...die eigene Linie.

in der Galerie17 in Penzberg

Bis zum 31. Januar zeigt die Galerie 17 meine Arbeiten zum Thema "Die eigene Linie".

Ich thematisiere damit das Spannungsfeld zwischen Eigenständigkeit (der eigenen Linie) und Eingebundensein, die authentische Präsenz im Hier und Jetzt, die lebendige Verbindung mit sich selbst und allen / allem anderen: Ein organisches Miteinander von Mensch(en) jenseits von Dogmen.

Schwungvolle, raumgreifende und energievolle Linien , die zugleich filigran sind, für sich stehen aber auch in Verbindung gehen.
Aus schwarzem Plastik. Plastik ist der umgangssprachliche Ausdruck für Kunststoffe aller Art. Ursprünglich stammt das Wort aber aus dem Griechischen und bedeutet "die geformte/formende Kunst".
Das passt sehr gut zu meinem Ansatz und zu meinen Linien-Objekten aus Plastik, die eine
3-D-Fortsetzung meiner Linien-Bilder sind.


In der Galerie kombiniere ich die "Flachware" (also meine Gemälde) mit den Objekten - die Linie materialisiert sich sozusagen und wird anfassbare, begreifbare Wirklichkeit.


Ein großes Dankeschön an Caroline Reissner von der Galerie17 - hier nach getaner Arbeit vor der Galerie in der Bahnhofstraße 19 in Penzberg. Ich freue mich sehr, dass meine Arbeiten hier rund um die Uhr präsentiert werden!
Sollte dich dein Weg in Richtung Garmisch führen schau vorbei - gegenüber von Sport Conrad und Café Ahammer.

Jahresrückblick der besonderen Art

Die schwungvolle Linie hat mich seit Beginn meiner Malerei in Griff. Seit 2010 führe ich Archiv über meine Bilder und hier sind meine Entdeckungen.


o.T., 40 x 40 cm, Acryl, Lack, 2010
o.T., 50 x 50 cm, Acryl, Lack, 2011
Tanz II, 80 x 80 cm, Acryl, 2011
Lebensfroh., 15 x 15, Acryl/Lack auf Holz, 2014
Flow II, 100 x 80, Acryl auf Leinwand, 2017
Spielraum, 90 x 70 cm, Acryl/Pigment, 2017
Go through, 60 x 155 cm, Acryl, 2017
... dazwischen gab und gibt es mehr oder weniger abstrakte Ausflüge ins Figürliche und Gegenständliche, doch die Linie wird mir treu bleiben und ich ihr!

Grundloses Vergnügen...

Grundloses Vergnügen ist nicht die schlechteste Verfassung um mit dem Leben umzugehen!
Meine Neujahrs-Inspiration von meiner langjährigen Freundin und Yogalehrerin Annette Münzinger
möchte ich dir nicht vorenthalten:
SOZUSAGEN GRUNDLOS VERGNÜGT
Ich freu mich, dass am Himmel Wolken ziehen, Und dass es regnet, hagelt, friert und schneit.
Ich freu mich auch zur grünen Jahreszeit. Wenn Heckenrosen und Holunder blühen.
Dass Amseln flöten und dass Immen summen.
Dass Mücken stechen und dass Brummer brummen. Dass rote Luftballons ins Blaue steigen.
Dass Spatzen schwatzen. Und dass Fische schweigen.
Ich freu mich, dass der Mond am Himmel steht.
Und dass die Sonne täglich neu aufgeht.
Dass Herbst dem Sommer folgt und Lenz dem Winter. Gefällt mir wohl. Da steckt ein Sinn dahinter.
Wenn auch die Neunmalklugen ihn nicht sehen.
Man kann nicht alles mit dem Kopf verstehn!
Ich freue mich. Das ist des Lebens Sinn.
Ich freue mich vor allem, dass ich bin.
In mir ist alles aufgeräumt und heiter:
Die Diele blitzt. Das Feuer ist geschürt.
An solchem Tag erklettert man die Leiter,
Die von der Erde in den Himmel fährt.
Da kann der Mensch, wie es ihm vorgeschrieben,
Weil er sich selber liebt – den Nächsten lieben.
Ich freue mich, dass ich mich an das Schöne Und an das Wunder niemals ganz gewöhne.
Dass alles so erstaunlich bleibt, und neu!
Ich freue mich, dass ich ... Dass ich mich freu.

Aus „In meinen Träumen läutet es Sturm“ von Mascha Kaléko

Ich wünsche dir viel Freude in diesem Jahr!

Herzlichst, Edith
Edith Steiner Kunst
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